Schulhaus Stapfer, Brugg

Schulhaus Stapfer, Brugg

Fertigstellung 2018
Wettbewerb, 1. Rang, 2014
Das 1910 von Albert Froelich erbaute Primarschulhaus wird renoviert und um einen Sockelbau mit zwei Klassenzimmern erweitert.

Das nach Philipp Albert Stapfer, dem Kulturminister der Helvetik, benannte Schulhaus wurde 1910 nach Plänen des Architekten Albert Froelich im Stil der Reformarchitektur erbaut. Es liegt ausserhalb der Stadtmauer an der Geländekante, wo das Plateau der Neustadt zur Aare hin abfällt. Um das ausgewogene Ensemble von Altstadt, Hauswarthaus und Schulhaus integral zu erhalten, ist die Erweiterung als Sockelbau ausformuliert. Darüber entsteht eine Terrasse mit guter Sicht auf den Freudensteinplatz, wo jeweils die Morgenfeier des Jugendfestes stattfindet. Während der historische Bau nach denkmalpflegerischen Kriterien fachgerecht renoviert wird, ist der Erweiterungsbau zeitgemäss konstruiert. In Materialisierung und Rhythmisierung sucht er den Dialog mit dem Hauptbau. Die neuen Fassaden mit ihrem Spiel von gegengleich geneigten Pfeilern und Stürzen aus Kalksteinbeton verweisen auf den historischen Gebäudesockel mit seinen leicht geneigten Eckpilastern in Bossenmauerwerk aus grob behauenem Jurakalk. 

Schulhaus Stapfer, Brugg
Schulhaus Stapfer, Brugg
Schulhaus Stapfer, Brugg
Schulhaus Stapfer, Brugg
Schulhaus Stapfer, Brugg
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